Sonderausstellung „20626″ ist eröffnet
Am Donnerstag, den 14. April 2026, hat die neue Sonderschau „20626″ im Mazda Classic – Automobil Museum Frey offiziell ihre Türen geöffnet. Das Band durfte Hans-Jörg Götzl durchschneiden – Chefredakteur des renommierten Oldtimermagazins Motor Klassik – in Anwesenheit der Familie Frey.
Der Titel der Ausstellung verbindet zwei Dinge, die gut zusammenpassen: die legendäre Mittelklasse-Baureihe Mazda 626 und das Ausstellungsjahr 2026. Was dabei entstand, ist eine Zeitreise durch mehr als zwei Jahrzehnte Mazda-Geschichte – von den späten 1970er Jahren bis zum Abschied des 626 vom Markt im Jahr 2002.
Den Grundstein für diese Geschichte legte der im Februar 1979 auch in Deutschland eingeführte Mazda 626 – eine Familienlimousine, die sich bewusst von den bis dahin üblichen amerikanisch geprägten Designvorlieben japanischer Hersteller abhob. Klare, leicht keilförmige Linien, großzügige Glasflächen, ein überraschend geräumiges Interieur: Der 626 wurde schnell als „Der Deutsche aus Japan“ bekannt – und stieg zeitweise zum meistverkauften Importmodell in Deutschland auf.
Die Ausstellung folgt dem 626 durch alle fünf Generationen: die Einführung des Vorderradantriebs in der zweiten Generation, Absatzrekorde und Allradtechnik in der dritten, ein V6-Motor und Comprex-Druckwellenlader in der vierten – und schließlich eine fünfte Generation, die trotz kompakterer Maße mehr Platz bot als je zuvor. Technische Pionierarbeit, die man dem unscheinbaren Familienauto oft nicht ansieht.
2002 machte der 626 die Bühne frei für den ersten Mazda6 – und damit für ein neues Kapitel der Marke.
Die Schau ist ab sofort im Rahmen der Dauerausstellung im Mazda Classic – Automobil Museum Frey zu sehen. Das mitten in der Augsburger Innenstadt in einem historischen Straßenbahndepot eingerichtete Museum lässt aber auch viele weitere Highlights der mittlerweile 106-jährigen Unternehmensgeschichte des unkonventionellen Automobilherstellers aus Hiroshima lebendig werden


